Wie du mit schwierigen Gefühlen in dir umgehen kannst  

Mit dieser kraftvollen Meditation findest du die liebevolle Stimme in dir und lernst so schwierige Situationen zu meistern.

 

Nimm eine angenehme Haltung ein. Lass die Wirbelsäule aufgerichtet und entspannt sein. Spüre die Krone deines Kopfes nach oben Richtung Himmel streben. Lass zu, dass dein Herzbereich etwas weiter wird. …

Nimm einige tiefe Atemzüge. Ein – Aus. Ein –Aus … Jetzt lass den Atem wieder fließen. Spüre den Atem. …

Spüre deinen Körper … nimm wahr, wie du gerade da sitzt. Deinen Körper. … Und nun lass dich innerlich weit werden dehne deine Aufmerksamkeit aus. …

Erinnere dich, an eine Situation in deinem Leben, die dich in der letzten Zeit belastet hat? Vielleicht ein Streit mit deinem Partner /deiner Partnerin, Probleme im Job? Ein gesundheitliches Problem? Vielleicht ist etwas nicht so gelaufen, wie du es dir gewünscht hast. …

Schau dir das jetzt mal genauer an. Warum hat es dich so belastet? … Vielleicht taucht jetzt Stress oder Unbehagen in dir auf.  Wenn wir den Schmerz in der Übung spüren können wir lernen damit umzugehen.

Jetzt stell´ dir die Situation mal ganz genau vor. …

Was spürst du dabei im Körper? Wo genau? Wo am deutlichsten?

Was ist das für ein Gefühl? Schau mal ob du das stärkste Gefühl benennen kannst. Ein Gefühl, das mit dieser Situation zu tun hat. Vielleicht: Traurigkeit, Angst, Wut, Scham, Ohnmacht oder Sehnsucht?

Und jetzt sprich den Namen des Gefühls innerlich aus. Mit einer sanften und liebevollen Stimme. Du kannst dir vorstellen, dass du eigentlich den Namen einer guten Freundin aussprechen würdest, die du trösten möchtest: „Da ist die Angst.“ oder „da ist die Scham“. Oder „da, ist die Sehnsucht.“

Jetzt werde weiter mit deiner Aufmerksamkeit. Spüre deinen gesamten Körper … deinen gesamten Körper von Kopf bis Fuß. …

Erinnere dich nun  an die unangenehme Situation und nimm dabei deinen gesamten Körper wahr. Schau genau wo im Körper du am meisten spürst wenn du an diese belastende Situation denkst. Spürst du jetzt Anspannung oder Unbehagen, dann halte inne und nimm´ es genau wahr. …

Nun entscheide dich für eine Stelle in deinem Körper, wo du das Gefühl am deutlichsten spürst. Vielleicht in Form einer Verspannung oder ein Schmerz zum Beispiel ein Herzschmerz. Wende dich dieser Stelle innerlich zu. Lass zu, dass du dich in diese Stelle hinein entspannst. Lass zu, dass sich dieser Bereich löst, weicher wird.

Ohne zu erwarten, dass es sich tatsächlich löst oder weicher wird. Vielleicht hilft es auch, dir vorzustellen, diesen Bereich wie Butter in der Sonne schmelzen zu lassen oder dieses Gefühl, diese Anspannung in den Boden abzugeben oder sanft zu lösen.

Du kannst dir auch innerlich „weich werden, weich werden“ oder „zulassen, zulassen“ sagen.

Es geht nicht daran, die Empfindungen loszuwerden, sondern vielmehr sie da sein zu lassen, wahrzunehmen und mit einer unterstützenden Haltung zu begegnen.

Und jetzt wende dich dir als ganze Person liebevoll zu. Nimm dich damit ernst, dass du gerade eine echt schwierige Zeit hast, dass es schmerhaft ist oder dir Angst macht.  Lege deine Hände auf dein Herz oder auf eine andere Körperstelle, die sich gut anfühlt.

Spüre den sanften Druck deiner Hände, die Wärme an dieser Körperstelle. Vielleicht fallen dir auch einige Worte ein die dich unterstützen oder trösten. Zum Beispiel: Es tut mir echt Leid, dass du dich gerade so fühlst. Ich weiß, dass es gerade schmerzvoll für dich ist. …

Und wenn du magst, dann sprich direkt zu der Körperstelle wo du deine Hand jetzt spürst. Lass deine Sorge und dein Mitgefühl direkt in diese Körperstelle hineinströmen.  Und wenn es schwierig ist, dann stell dir vor, dein Körper wäre der Körper eines geliebten Kindes oder eines geliebten Haustieres.

Und wiederhole sanft die Worte, die dir gut tun: Zulassen, Abgeben…Umsorgen

Und du kannst das so lange wiederholen, wie es dir gut tut. Und währenddessen du diese Übung machst, merkst du vielleicht, dass sich das Gefühl in dir verändert.

Erlaube dann, dass sich das Gefühl im Körper entfaltet, ausweitet, verändert oder zurück zieht. Begleite dieses Erleben lediglich mit deiner sanften Aufmerksamkeit.

Jetzt nimm dich nochmal in deiner gesamten Person mit deinem ganzen Körper in diesem  gegenwärtigen Moment wahr. Verweile darin. Spüre dich.

Und jetzt, öffne deine Augen. Nimm die Umgebung ganz bewusst wahr. Nimm einige tiefe Atemzüge, wenn du magst bewege dich ein wenig und sei ganz präsent im Hier und Jetzt.

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